Filmbeleuchtung – 3 Tipps für perfektes Licht in deinen Videos

Lichtquellen Filmbeleuchtung Tipps
Gewusst wie: 3 Tipps für die Filmbeleuchtung | © Foto: Adobe Stock

Licht ist die Voraussetzung für Filmaufnahmen. Doch das Tageslicht reicht in vielen Fällen nicht aus. Um die gewünschte Beleuchtungssituation herzustellen, und um eine bestimmte Atmosphäre sowie spezielle Lichteffekte zu erzeugen, benötigt es deshalb eine gute Planung. Für hochwertige Filmaufnahmen benötigt eine Filmbeleuchtung in der Regel zusätzliches Equipment, welches gekonnt eingesetzt werden kann.

Mit diesen 3 Tipps gelingt dir in deinem Video eine professionelle Filmbeleuchtung.

1Den Drehort vorab begutachten

Beim Filmdreh ist die Vorbereitung von besonderer Bedeutung. Dazu gehört auch, dass man sich vorher den Drehort genau anschaut. Es ist wichtig zu wissen, wie das Sonnenlicht zu einer bestimmten Uhrzeit durch Fenster oder Türen fällt und welche Schatten dabei entstehen.

Außerdem muss festgestellt werden, ob die natürlichen Lichtquellen ausreichen oder ob zusätzlich Lampen notwendig sind. Gerade das Sonnenlicht kann sich schließlich schnell verändern. Wolken können sich davorschieben und mit dem Verlauf der Sonne stehen unvermittelt Bäume oder Nachbarhäuser im Weg. Auch die Farbe und Intensität des Sonnenlichts verändert ich im Tagesverlauf.

Um davon unabhängig zu sein, ist es hilfreich, für die Filmbeleuchtung genügend und passende Beleuchtungslampen einzuplanen. Hierbei gilt es auch zu entscheiden, ob Tages – oder Kunstlicht benötigt wird. Diese Maßnahme sorgt dafür, dass man mehr Kontrolle über die Lichtverhältnisse hat, wodurch es im Verlaufe der Dreharbeiten zu weniger Problemen kommt. Zusätzlich erlauben künstliche Lichtquellen, dass unterschiedliche Beleuchtungssituationen ausprobiert werden können.

2Lichtquellen richtig aufbauen

Weil die Kontrolle über die Beleuchtung besonders wichtig ist, gilt es dies auch beim Aufbau der Lichtquellen zu beachten. Nachlässigkeiten können später beim Dreh zu Störungen führen, die es zu vermeiden gilt.

Beim Aufbau stehen einem dabei grundsätzlich verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung. Generell besteht natürlich die Option, dass die Lichtquelle durch eine Person gehalten wird. Das ist allerdings nur sinnvoll, wenn ein wackelndes Licht erwünscht ist. Ansonsten gibt es bessere Alternativen. Eine davon sind Stative, welche meistens genutzt werden. Sie bieten Stabilität und erlauben so eine gleichmäßige Beleuchtung. Ihr Nachteil bei der Filmbeleuchtung liegt allerdings darin, dass sie viel Platz einnehmen und deshalb schnell im Weg stehen. Gerade bei kleineren Drehorten wird das schnell zu einem Problem.

Eine Lösung dafür bietet die Montage der Lichtquellen an vorhandenen Rohren oder mitgebrachten Traversen. Sie kombiniert die Vorteile der Stabilität mit dem geringen Platzbedarf. Diese Möglichkeit erlaubt eine sichere und einfache Befestigung an jeglicher Art von Rohren. Hier sind die passenden Halbschellen erhältlich. Sie nehmen auch beim Transport wenig Platz in Anspruch und sollten deshalb bei keinem Dreh fehlen.

3Das 3-Punkt-Prinzip nutzen

Die 3-Punkt-Beleuchtung unterscheidet Amateuraufnahmen von hochwertigen Filmproduktionen. Diese Art der Filmbeleuchtung kommt besonders häufig bei Interviews zum Einsatz. Benötigt werden hierfür 3 Lichtquellen sowie die Kamera.

Das sogenannte Führungslicht befindet sich neben der Kamera und richtet sich auf die Person. Es dient als Hauptbeleuchtung und wird meist so aufgestellt, dass das Licht von oben auf die Gestalt fällt. So ähnelt es dem natürlichen Licht der Sonne. Das Fülllicht steht auf der anderen Seite der Kamera und dient der Reduzierung der Schatten. Es ist meist schwächer, um nicht mit dem Führungslicht zu konkurrieren. Letztlich sorgt das Spitzlicht dafür, dass die Person sich deutlich vom Hintergrund abhebt. Dafür wird es in etwa gegenüber vom Führungslicht und hinter dem Individuum im Video aufgestellt.

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Redaktion Filmpuls
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