Wie du einen Imagefilm drehst, der mit kleinem Budget Aufmerksamkeit erregt und Marke oder Produkte fördert

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Wirkung garantiert: Imagefilm drehen | © Adobe Stock

Um ein gutes Unternehmensvideo zu machen, musst du ein klares Ziel, eine genau definierte Zielgruppe und eine unmissverständliche Botschaft haben. Zugleich muss beim Imagefilm drehen dein Budget mit dem Filmkonzept abgestimmt sein. Dazu findest du Tipps in diesem Artikel, denn dann kannst du mit Kreativität und sorgfältiger Planung ein hochwertiges Imagevideo produzieren, das die Marke oder das Produkt deines Kunden bekannt macht.

Es ist kein Geheimnis: Die Produktion von Unternehmensvideos kann teuer sein. Hochwertige Ausrüstung, professioneller Schnitt und ein erfahrenes Team – all das summiert sich zu einer erheblichen finanziellen Investition. Es ist aber auch möglich, mit einem kleinen Budget ein außergewöhnliches Unternehmensvideo zu erstellen. In diesem Artikel sagen wir dir, auf welche Faktoren du dabei besonders achten musst.

Der Schlüssel zum Erfolg beim Imagefilm drehen

Der Schlüssel zu einem guten Imagefilm ist immer, sich auf die Geschichte zu konzentrieren, die du erzählen willst, und die Ressourcen zu nutzen, die dir zur Verfügung stehen, um deinen Imagefilm auf die bestmögliche Weise zu gestalten. Mit ein bisschen Kreativität und Einfallsreichtum ist es möglich, ein Unternehmensvideo zu produzieren, das sowohl hochwertig als auch budgetfreundlich ist.

Wenn es um Budgets, Kalkulationen, Kosten und Zahlen geht – das hören Kunden von Videoproduktionsfirmen gerne, Auftragnehmer sehr viel weniger gerne – ist beim Dreh eines Imagefilms nicht die absolute Höhe des Budgets der wichtigste Punkt! Weit entscheidender ist die perfekte Abstimmung der Story auf die verfügbaren Mittel. Überzeugende Qualität entsteht beim Imagefilmdreh nicht dann, wenn die Kalkulation überdehnt und nach Lösungen strebt, die sich nicht finanzieren lassen. Sondern dann, wenn man sich auf das konzentrieren kann, was wichtig ist: die Story.

Wenn du also ein großartiges Unternehmensvideo mit wenigen Mitteln machen willst, lass dich nicht entmutigen – es ist machbar!

Konzentriere dich auf diese drei Aspekte!

Es sind nur drei Dinge, die in deinem Konzept entscheiden, ob der Imagefilm, den du drehst, Erfolg hat. Warum? Ganz einfach:

Ein Imagevideo verbindet Storytelling, Grafikdesign, Animation und Live-Action-Filmmaterial. Dabei gibt es drei Elemente, auf die du ein besonders Augenmerk haben musst, um beim Imagefilm drehen auch mit kleinem Budget ein überraschend gutes und überzeugendes Resultat zu erzielen.

  • Bildinhalt / Grafik
  • Musik / Töne
  • Off-Kommentar

Grafik: die drei wesentlichen Erfolgstreiber bei Imageproduktionen mit kleinem Budget.

Die Bilderwelten, die im Imagefilm vorkommen, müssen sorgfältig ausgewählt und begeistern: Sie sind wichtig, um die Botschaft zu vermitteln. Musik und Sound Design sollten dabei so eingesetzt werden, dass sie beim Publikum eine emotionale Resonanz hervorrufen. Off-Voice wird in nahezu jedem Imagefilm eingesetzt, um den Zuschauer durch den Film zu leiten und um verschiedene Bilder miteinander zu verbinden.

Wenn diese drei Mittel geschickt eingesetzt werden, kann der Imagefilm ein unglaublich wirkungsvolles Mittel zum Erzählen von Geschichten sein.

Achte bei den Dreharbeiten für einen Imagefilm auf diese sechs Punkte!

Die Planung der Dreharbeiten kann ganz schön zeitintensiv sein. Dabei kann man sich schon mal in Details verlieren und das große Ganze aus den Augen verlieren. Auch wenn der Teufel bekanntlich im Detail liegt und Ideen haben himmlisch, die Umsetzung aber einer alten Filmweisheit zufolge oft höllisch sein kann: Fokussiere! Nicht nur das Bild vor der Kamera, sondern auch dein Produktionsteam. Nicht ohne Grund gilt beim kreativen Dreh eines Imagefilms mit kleinem Budget: Done is better than perfect!

Für die ganz konkrete Umsetzung sind diese sechs Punkte beim Drehen eines Imagefilms wichtig:
  1. Drehort: Dreharbeiten vor Ort können helfen, eine realistischere und glaubhaftere Kulisse für deinen Film zu schaffen. Wenn möglich, solltest du mögliche Drehorte im Voraus auskundschaften, damit du sicher sein kannst, dass du einen Ort findest, der für deine Bedürfnisse geeignet ist.
  2. Beleuchtung: Die richtige Beleuchtung ist für jeden Film wichtig, aber bei Imagefilmen kann sie besonders wichtig sein. Plane deine Beleuchtung sorgfältig, um den gewünschten Effekt zu erzielen.
  3. Casting: Imagefilme erfordern oft besondere Überlegungen bei der Besetzung. Der Einbezug von Mitarbeitenden des Auftraggebers setzt Erfahrung in der Inszenierung von Laien vor der Kamera voraus. Besitzt du diese Erfahrung (noch) nicht, verzichte auf entsprechende Szenen.
  4. Ton: So wie die Beleuchtung ist auch der Ton ein wichtiges Element eines jeden Films. Achte ganz besonders auf das Sounddesign deines Imagefilms, um das bestmögliche Endprodukt zu erzielen und dich von Videos deiner Konkurrenz abzuheben.
  5. Digitaleffekte: setze Titel und 3D-Animationen nur dann ein, wenn sie zur Stimmung und Story etwas beitragen können. Ist dies nicht gegeben, nutze das Geld dazu für einen erfahrenen Autor, der weiß, wie man einen überzeugenden Text für die Off-Kommentar-Stimme schreibt.
  6. Schnitt: Vergiss schließlich nicht den Schnitt! Hier kannst du dem fertigen Film wirklich deinen kreativen Stempel aufdrücken. Arbeite mit einem erfahrenen Cutter zusammen, um sicherzustellen, dass deine Vision für den Film in der Endfassung zum Tragen kommt.

Vermeide diese drei Hauptfehler beim Imagefilm drehen

Wenn du einen Imagefilm drehst, gibt es drei Hauptfehler, die du machen kannst.

Erstens: Du planst deine Aufnahmen nicht im Voraus. Dadurch vergeudest du viel Zeit und Mühe, weil du immer wieder anhalten musst, um deine Kamera neu auszurichten. Zweitens hast du keine klare Vorstellung davon, was du mit dem Film erreichen willst. Ohne ein klares Ziel vor Augen wird es sehr schwierig sein, einen erfolgreichen und ansprechenden Film zu drehen. Und schließlich berücksichtigst du nicht den Schnittprozess. Viele Imagefilme werden gedreht, ohne die für den Bildschnitt erforderlichen Einstellungen im Kopf zu haben. Drehst du wie für eine Dokumentation, wirst du am Ende eine Menge unbrauchbares Material haben.

Wenn du diese drei Fehler vermeidest, kannst du sicherstellen, dass dein Imagefilm ein Erfolg wird.

Boom! Bang!

Zwei Hollywood-Regisseure, die früher Imagefilme oder Werbespots gedreht haben, sind Ridley Scott und Michael Bay. Ridley Scott ist bekannt für seine Arbeit an der „Alien“-Franchise und „Blade Runner“, während Michael Bay für die Regie der „Transformers“-Filme bekannt ist.

Beide Regisseure begannen ihre Karriere mit Auftragsproduktionen und beide nutzten ihre Fähigkeiten später als Regisseure, um einige der coolsten Blockbuster aller Zeiten zu drehen. Obwohl ihre Stile sehr unterschiedlich sind, gelten sowohl Scott als auch Bay als Meister ihres Fachs. Ihre Filme haben an den Kinokassen Milliarden von Dollar eingespielt und beide wurden für mehrere Academy-Awards nominiert. Werbespots und Imagefilme drehen war für beide Filmemacher ein Karrierebooster, der ihnen geholfen hat, zwei der erfolgreichsten Regisseure in Hollywood zu werden.

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Carlo P. Olsson 90 Artikel
Carlo P. Olsson begleitet die Herstellung von Filmen, Videos und TV-Serien im Auftrag von Unternehmen, Agenturen und Produktionsfirmen. In seiner Freizeit spielt er Eishockey und beschäftigt sich mit barocker Klangdramatik.

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