Filmformat, Seitenverhältnis, HD Filme, Bildformat und Bildgröße: Alles was du wissen musst

Filmformat Seitenverhältnis Bildformat Bildgröße HD Filme
Filmformat Seitenverhältnis Bildformat Bildgröße von A bis Z

Die meisten Filme haben eine Haltung. Jeder Film hat ein Format. Dieser Artikel erläutert die wichtigsten Grundlagen zum Thema Filmformat, Seitenverhältnis, Bildformat und Bildgröße und erklärt Pixelwerte für Film und Web Video und HD Filme.

Das Format eines Films ist einerseits Gestaltungsmittel und andererseits durch technische Vorgaben bedingt. Der richtige Umgang mit diesen Faktoren prägt die Qualität der Wahrnehmung entscheidend mit. Dieser Artikel versteht sich als Einführung in die Thematik. Er erklärt die wichtigsten Begriffe und zeigt, wie das Filmformat korrekt bestimmt wird.

1Was heißt Filmformat? Definition

Die Frage nach HD Film, dem Bildformat und der Bildgröße ist, anders als von Laien und Einsteigern in die Film- und Videobranche vermutet, nicht (!) identisch mit der Frage danach, was Film und Video als Bildträger unterscheidet.

Auch hat das Filmformat nichts mit Videoformaten und Datenformaten zu tun (diese beiden Begriffe werden demnächst in einem eigenen Artikel zum Thema Videoformate erklärt). Den Unterschied zwischen Film und Video erklärt der Filmpuls-Beitrag „Was ist ein Video?

Der Begriff Filmformat umfasst zwei unterschiedliche Vorgänge. Er beschreibt das Aufnahmeformat (die Frage danach, in welcher Größe das Bewegtbild auf den Datenträger aufgenommen wird) und das „Seitenformat“ (die Frage danach, welches Seitenverhältnis das aufgenommene Bild auf dem Datenträger hat).

Beide diese Aspekte, Bildgröße und Seitenverhältnis, werden auch als Drehformat oder Bildformat bezeichnet. Das Drehformat ist ein Synonym (und wird in diesem Artikel auch so verwendet).

Wie bereits erwähnt bleibt der Begriff „Videoformat“ der technischen Spezifikation eines Videofilmes vorbehalten (mehr dazu im separaten Artikel zu Videoformaten). Die Begrifflichkeit umfasst in dem hier verstandenen Sinn sowohl Filme wie auch Videos.

Nicht in diesem Artikel behandelt wird das immersive Filmformat (virtuelle Realität), die dem Zuschauer eine Interaktion mit dem Inhalt ermöglichen. Zum 360 Film, 360 Grad Videos und 360 Imagefilm finden sich bei FILMPULS eigene, ausführliche Artikel.

2Unterschied von Filmformat und Aufnahmeformat

Eine beste Annäherung an die Definition von Aufnahmeformat gelingt, wenn man losgelöst von der Bildgröße mit dem Medium beginnt, aus dem 1895 auch die ersten Kinovorführungen hervorgingen: der Fotografie.

In der digitalen Filmproduktion wird das Aufnahmeformat durch die Anzahl Bildpunkte (Pixel) festgelegt. Das Total der Bildpunkte wird Auflösung oder Bildauflösung genannt. Je höher die Auflösung, desto größer ist die Anzahl der Bildpunkte für das jeweilige Filmformat.

In der Fotografie wurde das Aufnahmeformat (manchmal auch Negativformat oder Bildformat genannt) durch die Abmessung des Bildes definiert, welches früher auf den fotografischen Platten und heute auf dem Bildsensor der Kamera aufgezeichnet wird. Und wie im Film hat in der Fotografie das Aufnahmeformat nur indirekt mit der Frage zu tun, in welchem Seitenverhältnis und in welchem Umfang (wie viele Fotos oder wie viele Minuten Film) eine gewisse Anzahl Bilder auf einem Bildspeicher festgehalten werden kann.

HD Filme Filmformate, Seiten-Verhältnis, Bildformat und Bildgrössen
Drehformat: Beispiel Auflösung HD
Filmformate, Seiten-Verhältnis, Bildformat und Bildgrössen
Drehformat: Beispiel Auflösung SD

Die Anzahl Pixel pro Flächeneinheit entscheidet über die Wahrnehmung der Schärfe im Verhältnis zur Bildgröße. Erkennbar wird das, wenn ein identisches Bild (siehe rechts) mit einer unterschiedlichen Anzahl Pixel darzustellen ist. Ein Quadrat entspricht im Beispielbild einem Pixel. Die Schärfewirkung hängt allerdings immer auch vom Kontrast und vom Betrachtungsabstand ab.

Parallel zur technischen Entwicklung hat sich nach und nach eine ganze Reihe von Standards herausgebildet. (Warum die größtmögliche Menge an Pixeln nicht immer die bestmögliche Lösung ist, wird weiter unten im Artikel erklärt.)

Breite x Höhe

In der Regel werden im Zusammenhang mit dem Filmformat bei der Nennung des Seitenformats als Multiplikation zuerst die Breite und dann die Höhe des Bildes erwähnt. Wird nur ein Wert erwähnt, entspricht dieser meist der Bildhöhe.

Standardauflösung

Abgekürzt als SD. SD als Standardauflösung entspricht dem früheren PAL-plus. Ein Video in SD hat eine Höhe von 576 Pixeln (Bildpunkte). Bei einem angenommenen Seitenverhältnis von 16 : 9 ergibt SD eine Bildgröße von 1024 x 576px (Breite x Höhe, px steht für Pixel). Anmerkung: das früher in den USA übliche Alternativformat zu PAL, NTSC, besaß 853 x 480px.

3HD Filme bedeutet High Definition (deutsch: hohe Bilddefinition)

HD Filme tragen das Kürzel HD. Video-Bilder in HD sind (bei HDTV 720p) 720 Pixel hoch oder (bei HDTV 1080i) 1080 Pixel hoch. HD hat damit bei 16:9 eine Auflösung von 1280px x 720px. Das ist doppelt so viel wie das alte PAL-Format bietet. Aber weniger als die Hälfte der heute üblichen 1080-Bildformat-Normen.

Full High Definition als Filmformat

Abgekürzt als Full HD. Ein Video in Full HD (deutsch: „Voll-HD“) ist 1080 Pixel hoch. Bei 16:9 ergibt 1920 x 1080px.

2K

Das 2K steht für 2 Kilo. Das altgriechische Wort Kilo steht für die Zahl „Tausend“, was 2 x 1000, also 2000 Pixel ergibt.

Aber Achtung! Die 2000 Pixel beziehen sich für 2K nicht wie bei SD und HD auf die Bildhöhe, sondern auf die Bildbreite! Auch wenn es exakt 2048 Pixel sind, was verkaufstechnisch super klingt: Das Aufnahmeformat 2K ist also nur wenig größer als Full HD mit einer Breite von 1920 Pixel. Das ist einer der Gründe, warum oftmals für Kino-Spots in 2K in Tat und Wahrheit nicht 2K, sondern Full HD zur Verwendung kommt. 2K bei 16:9 ergibt 2048×1152.

4K

4K besitzt 3840 Bildbreite und erreicht damit, anders als der Name andeutet, nicht ganz 4000 Pixel. Diesen Wert erreicht nur das sog. True 4K. Weil im Berufsalltag oftmals von „4K“ gesprochen wird und unklar ist, ob 4K oder True 4K gemeint ist, empfiehlt es sich im Zweifel bei 4K nach der tatsächlichen Pixelbreite nachzufragen.

True 4K (deutsch: echtes 4K)

True 4K ist die Verdoppelung der Bildgröße von 2K, was 2 x 2048 = 4096 Pixel an Bildbreite ergibt. Was für Fotos noch einigermaßen gut zu handhaben ist, ergibt bei Filmaufnahmen mit 25 Bildern pro Sekunde eine Datenmenge für Filmformate, die schon bei wenigen Minuten Filmlänge gigantisch wird.

Für die Verarbeitung von 4K muss darum auf eine extrem leistungsstarke und entsprechend kostenintensive technische Infrastruktur zugegriffen werden. Auch wenn sich viele Regisseure, Werbetreibende und Kinos gerne Filme in 4K wünschen: die mit 4K verbundenen hohen Kosten halten selbst millionenschwere Kinofilme davon ab, in der Königsklasse zu produzieren.

4Alles bleibt anders!

Wie  ein HD (High Definition) genau definiert und was als HD Film bezeichnet wird, bestimmt für das Filmformat immer der aktuelle Stand der Technik. So zeigen es die letzten beiden Jahrzehnte. Was heute als Innovation und Zukunftstechnologie und bezeichnet wird, ist morgen möglicherweise schon wieder überholt. Davon zeugen die Namenszusätze wie Full HD und Ultra HD. Man darf gespannt sein, wann Super HD und Hyper HD Video folgen werden.

Filmformat HD Filme, Seiten-Verhältnis, Bildformat und Bildgrössen
Pixelgröße: von PAL bis zu 4K bei einem Seitenverhältnis von 16:9

Wird bei digitalen Filmkameras von S-35 (angelehnt an das Negativ im S-35 MM Analogfilm-Format oder 65 MM) gesprochen, ist damit in der Regel nicht die Bildgröße, sondern das Sensor-Format, also die Größe des Bild-Sensors in der Digitalkamera gemeint. Die Qualität von Sensoren unterscheidet sich primär durch zwei Werte: Die Sensor-Größe (dieser Wert wird als die Länge der Diagonale beschrieben) und durch das Seitenverhältnis.

Alternativ kennzeichnet die Millimeter-Zahl, dass die digitale Kamera (respektive der Bildsensor dieser Kamera) mit den Objektiven von Analogkameras kompatibel ist. Professionelle Kamera-Linsen sind Meisterwerke optischer Präzisionsarbeit.

Der für einen High-End-Werbefilm oder Spielfilm erforderliche Objektiv-Satz erfordert bei der Anschaffung schnell einmal Investitionen im sechs- bis siebenstelligen Bereich. Diese Kosten lassen sich nur über Jahre hinweg einspielen. Um den Umstieg auf digitale Kameras und für ein neues Filmformat zu fördern haben die Kamera-Hersteller darum wo immer möglich die Kompatibilität der Kamera-Linsen sichergestellt.

Das Seitenverhältnis wird teilweise auch als Bildformat bezeichnet. Beide Begriffe, Bildformat und Seitenformat sind identisch.

5Seitenverhältnis bei Film und Video

Das Seitenverhältnis ist eine Kennzahl für das Filmformat, das sich aus dem Zusammenspiel der Breite und der Höhe eines Filmbildes oder Bildschirms kalkulieren lässt.

In der Regel wird das Seitenverhältnis losgelöst von der Bildgröße immer als Verhältnis der Breite zur Höhe angegeben. Aber keine Regel ohne Ausnahme: bei Kinoleinwänden verhält es sich seit Jahren genau umgekehrt! Hier wird das Seitenverhältnis als Verhältnis der Höhe zur Breite berechnet. Dies ist historisch begründet. Die Größe der Leinwand in den Kinos blieb sich über Jahrzehnte (und bis heute) gleich, während die Formate mit unterschiedlichen Seitenverhältnissen kamen und gingen, wobei allerdings nur die Bildbreiten, nicht aber die Höhen variierten, beispielsweise beim 70MM Film.

Das Bezugsmaß im Kino blieb immer die Höhe, während im damals neuen Medium TV die Bildschirmbreite als wesentlicher Referenzwert betrachtet wurde.

Bei Bildschirmen und Screens wird das Seitenverhältnis im Bildformat oft als Bruch ausgewiesen, also beispielsweise 16 : 9 (Breite = 16 Teile, Höhe = 9 Teile). Um die Verwendung als Kennzahl, die man sich einfach merken können soll, sicherzustellen wird der exakte Wert oftmals nach Bedarf auf- oder gerundet oder auf einstellige Ziffern beschränkt.

Während der Geschichte des Kinos wurden über die Jahrzehnte immer wieder ein neues Filmformat und Seitenverhältnis „erfunden“, während andere Bildgrößen aus der Mode kamen. Das ist heute nicht anders.

Vor rund 10 Jahren sollte das Format 3D eine Revolution im Kino und im Bereich der Fernsehgeräte auslösen. Als sich die Zuschauer dieser Pseudo-Innovation verweigerten, wurden flugs gekrümmte TV-Bildschirme „erfunden“ (sog. Curved Displays). Auch dieser Nachfolge-Trend scheint aufgrund erbärmlicher Verkaufszahlen zum Flop zu werden.

Diejenigen Seitenformate, die sich bis heute gehalten haben, werden als „Klassiker“ bezeichnet.

1Klassische Seitenverhältnisse

Klassische Seitenverhältnisse beim Filmformat sind für die Bildgröße:

  • Erstens das eigentliche Ursprungsformat Kinos und des 35MM Films: 4 : 3 (1.33 : 1). Dieses Seitenverhältnis überlebte und prägte den Siegeszug des Fernsehens und war während Jahren unangefochtener Standard für das Seitenverhältnis von TV-Bildern. Der Cannes-Gewinner von 2015, Son of Saul, wurde mit einem Seitenverhältnis von 4 : 3 gedreht. Die Bilder von IMAX bewegen sich mit einem Format von 1,36 : 1 bis heute nahe am Verhältnis 4 : 3.
  • Zweitens das im Spielfilm übliche und vom Zuschauer gelernte Seitenverhältnis von 1,66 : 1 (auf eine Ziffer gerundet 5 : 3), und, als noch cineastischer geltend, das Format 1,85 : 1.

Ab 1990 wurde aufgrund neuer technischer Möglichkeiten und zum Verkauf neuer Geräte ein weiteres Format für TV-Bildschirme etabliert: 16 : 9 (1.78 : 1). Dieses Seitenverhältnis gilt bis heute als eigentlicher TV-Standard, auch weil es von der Industrie und der damit einhergehenden technischen Normierung im TV unterstützt wurde. Die Urmutter aller Seitenverhältnisse, 4 : 3, ist jedoch bis heute in den Industrienormen enthalten.

  • Drittens das Seitenverhältnis von 21 : 9 (eigentlich 64 : 27 = 2,37 : 1, welches als „Super Format“ das veraltete Bildformat 16 : 9 ablösen sollte und ein jüngerer Trend als die beiden anderen Formate ist. Die ersten entsprechenden Fernseher mit extremer Bildbreite wurden von den Herstellern allerdings schon 2009 lanciert.

In der Praxis und im Alltag sind aber 8 Jahre später noch immer das Filmformat und Bilder mit 16:9 auch im hochauflösenden Standard das dominierende Seitenverhältnis. Der Vorteil von 21 : 9 soll darin liegen, dass entsprechende Kinofilme auf entsprechenden Bildschirmen ohne horizontale Streifen angesehen werden können.

6Alles immer eine Frage des Bildformats

Am Ende des Tages ist und bleibt aber auch beim Einsatz von 21 : 9 als Bildformat, wie bei der Bildgröße auch, alles eine Frage des Formats. Warum?

Ein Distributionsformat mit neuem Seitenverhältnis ergibt nur dann Sinn, wenn das Original-Material in der entsprechenden Qualität produziert und verarbeitet wird. Das gilt für 16 : 9 genauso wie für 21 : 9. Für das Bildformat 21 : 9 existieren bis heute aber kaum Filme, die in diesem Format hergestellt wurden. Das führt dazu, dass Filme auf diesen Bildschirmen bisher entweder mit vertikalen schwarzen Balken, oder „aufgeblasen“ oder „verzerrt“ dargestellt werden.

Beides ist für die wahren Liebhaber des altmodischen Filmformats und großer Kinobilder und für Cineasten keine annehmbare Option. Höher schlagen lässt das Herz von Filmfreunden umgekehrt aber die Tatsache, dass 21 : 9 nahezu dem Seitenverhältnis des legendären Analog-Film-Formats Cinemascope entspricht (2,55 : 1, später 2,35 : 1 und 2,40 : 1). Die Geschichte scheint sich auch in Bezug auf Seitenverhältnisse und das Bildformat zu wiederholen.

So wie jeder Autor, Regisseur und Produzent einen ungeschriebenen Vertrag mit dem Zielpublikum seines Films hat, müssen auch die technischen Spezifikationen eines Filmprojekts „rückwärts“ und immer „vom Ende her“ gedacht werden. Das gilt auch für das Filmformat.

7Die richtige Wahl von Bildformat und Bildgröße

In einer idealen Welt wurde schon vor weit vor Projektbeginn (Drehstart) definiert und bekannt, auf welchen Kanälen und ab welchen Medienträgern ein Film oder ein Video ausgestrahlt oder abgespielt wird. Aus diesen technischen Parametern ergibt sich dann nahezu alles Weitere, auch die Eingrenzung des Filmformats und des Bildformats.

Naheliegenderweise stiftet es wenig Sinn, einen Film in einer Qualität zu produzieren, in welcher dieser nachher nie gesehen oder erst nach der Entwicklung und Etablierung neuer Technologien konsumiert werden kann. Das gilt für 4K und in einer Zeit, in der TV-Gerät noch immer automatisch Videoframes interpolieren, ganz besonders auch für 8K.

Einzige Ausnahme: visuelle Dokumentationen von Ereignissen, die als Meilenstein der Menschheitsgeschichte betrachtet werden müssen. Imagefilme und Social Video erfüllen dieses Erfordernis eher nicht.

Digitale Kameras in der professionellen Film- und Videoproduktion (Auswahl)
HerstellerModellSensorAuflösungAusgabeseit
SonyF6516:9 S35 CMOS5782 × 30608K, 6K, 4K, 2K, HD2012
SonyF5516:9 S35 CMOS4096 × 21604K, 2K, HD2013
ARRIAlexa 655-perf 65 mm CMOS6560 × 31006,5K, 5K, 4K2014
ARRIAlexa SXT4:3 S35 CMOS3414 × 21604K, 3,4K, 2KHD2015
RedWeapon VistavisionVistavision / Fullframe CMOS8192 × 43208K2016
RedWeapon35 mm CMOS6144 × 31666K, 5K, 4K, 3K, 2K2015
CanonC300 Mark 216:9 S35 CMOS4096 × 21604K, UHD, 2K, HD2015
CanonC50016:9 S35 CMOS4096 × 21604K, 2K, HD2012

Quelle: Condor Films, Januar 2017

9Das Endformat ist beim Filmformat der Schlüssel

Grundsätzlich gilt: je „größer“ das Bild (die Anzahl der aufzuzeichnenden Pixel), desto kostenintensiver ist die Herstellung und Verarbeitung. Wer der Ansicht ist, der Schnitt von Videos sei heutzutage auf jedem Laptop, wenn nicht sogar auf dem Smartphone möglich, wird sich nicht erst bei 4K von dieser Denkart verabschieden müssen.

Das Filmformat, konkret die notwendige Bildgröße, bestimmt die Art der einzusetzenden Kameras, die Systeme zur Bearbeitung der Filmbilder und insbesondere die Linsen (die verwendbaren Kamera-Objektive müssen auf das Bildformat und die Größe des Sensors passen).

Datenverarbeitung wird zur Herausforderung

Die zu verarbeitenden Datei-Mengen wachsen bei einer Auflösung von 4K exponentiell. Wobei SD noch wenige Gigabyte für eine Stunde Videomaterial problemlos ausreichen, werden mit 4K hunderte Gigabyte generiert.

Für einen ganzen Film in 4K sind Datenmengen im Terabyte-Bereich keine Ausnahme, sondern eher die Regel. Das stellt extreme Anforderungen an den Arbeitsablauf und an die Sicherungskopien. 4K erfordert Festplatten mit höchster Geschwindigkeit.

Am Rande bemerkt:

Der Datenstau als Daten-Gau kann auch eintreten, wenn das Filmformat wie 360-Grad Filme mit mehr als einer Kamera in hoher Auflösung gedreht werden. Hobby-Filmer und semiprofessionelle Selfmade-Produzenten geraten so mit trauriger Regelmäßigkeit an den Rand des Wahnsinns.

10Der Betrachtungsabstand bestimmt die Wahrnehmung

Je höher aufgelöst ein Bildformat bei ansprechender Bildgröße ist, desto schärfer wirkt das Bild aus der Nähe.

Das ist wichtig. Darum wiederholen wir es hier nochmals: Aus-der-Nähe. Die Qualität großformatiger Filme kann nur erfasst werden, wenn man nahe genug (!) vor einem entsprechenden Bildschirm sitzt.

Bei größerem Betrachtungsabstand kann physiognomisch bedingt durch die „Bauart“ menschlicher Augen der Unterschied von HD und SD nicht mehr wahrgenommen werden.

Das Auflösungsvermögen des Auges lässt sich in Zahlen fassen und mit der Auflösung von High Definition rechnerisch in einen Bezug setzen.

Wissenschaftlich bedeutet das: ab einem 2,3-fachen Abstand von der Länge der Bilddiagonale bei einer Auflösung von 1280 × 720px und ab einem 1,6-fachen Abstand von der Länge der Bilddiagonale bei 1920 × 1080px fallen die Vorteile von High Definition ins Wasser.

Weil hochauflösende Projektoren (Beam) üblicherweise eine markant höhere Bildgröße anbieten als TV-Screens und Monitore lautet die Erkenntnis für das Filmformat:

  • Regel 1: hochauflösende Formate mit hochauflösenden Projektoren ergibt in vielen Fällen mehr Sinn als hochauflösende Formate mit hochauflösenden Screens oder Monitoren
  • Regel 2: hochauflösende Formate ohne hochauflösende Projektoren oder Screens sind sinnlos.
  • Regel 3: Standard-Formate mit hochauflösenden Projektoren oder Screens ergeben nie Sinn.

Einer von zwei Vorteilen, den HD unabhängig vom Betrachtungsabstand in jedem Fall bietet, ist die Reduktion des sog. Zeilenflimmerns.

11Möglichkeit zur Korrektur des Bildausschnitts („Hinein-Zoomen“)

Der zweite grundsätzliche Vorteil von HD und insbesondere 4K liegt darin, dass sich bei mit großer Pixelzahl gedrehten Bildern der Bildausschnitt nachträglich zum Dreh bearbeiten und korrigieren lässt. Dies ist selbst sprechend aber nur dann möglich, wenn das Vorführformat kleiner ist als das Drehformat. Ansonsten wird die Einbuße an Pixel als Qualitätsreduktion sichtbar.

YouTube

Bereits heute bieten YouTube Kanäle die Möglichkeit an, Filme in 4K-Qualität hochzuladen. Mit Blick auf die Möglichkeiten der vorherrschenden Bildschirme und Screens macht ein solches Filmformat und diese Bildgröße für die meisten Filme keinen Sinn. Aus der Perspektive von YouTube sieht das natürlich anders aus.

Das weltgrößte Kompetenz-Zentrum für die erfolgreiche Vermarktung von Katzenvideos stellt mit dem Bildformat 4K sicher, dass es auch in Zukunft mit noch höherer Auflösung mit dem ihm gratis anvertrauten Bewegtbild-Content absahnen kann.

12Fazit zum Filmformat

SD und ein vergleichbares Filmformat reicht höchstens noch für DVD und für alte Video-Beamer. Für alle anderen Zwecke ist der Einsatz von SD als Bildformat ein Straftatbestand.

Für den Nachfolger der DVD, Blu-Ray, und für die Distribution im Internet ist heute Full HD der übliche Standard.

Wer einen hochauflösenden Videoprojektor neuester Bauart einsetzen will, Wim Wenders heißt, in Hollywood wohnt oder für Themenparks, Museen oder Ausstellungsräume einen Film produziert, sollte sich auch ohne Ego-Probleme unbedingt mit 4K beschäftigen. Ein Alleinstellungsmerkmal ist 4K für Auftraggeber und Zuschauer bisher nur selten.

Der mit Abstand größte und grundsätzliche Vorteil, den 4K bietet, ist nebst einer Reduktion des Zeilenflimmerns unabhängig vom Betrachtungsabstand die Möglichkeit, Bildgröße und Bildausschnitt nachträglich zum Dreh anzupassen („Zoom in“), solange das Vorführformat nicht identisch zum Drehformat ist. Einfach so zur Sicherheit auf 4K einen Film zu drehen hat allerdings, wie schon ausgeführt, seinen Preis.

Das musst du wissen

  • Das Filmformat definiert die Bildgröße und das Seitenverhältnis (Bildbreite im Verhältnis zur Bildhöhe) und kennzeichnet HD Filme.
  • Die Bildgröße wird durch die Anzahl Pixel bestimmt und kennzeichnet die technische Qualität einer Aufnahme. Dabei spricht man von Auflösung oder Bildauflösung.
  • Je höher die Auflösung, desto größer die Datenmenge, die für die Bildbearbeitung zur Verfügung steht und desto größer die Ansprüche an die Leistungsfähigkeit der Infrastruktur zur Nachbearbeitung der Bilder.
  • Als klassisches Seitenverhältnis gilt heute 16 : 9.
  • Bei der Beantwortung der Frage, welches das korrekte Filmformat für ein Videoprojekt ist, geht man vom Endformat (der Qualität, die am Ende vorhanden sein muss, respektive dem zu erwartenden, qualitativ höchstwertigen Abspielgerät, aus.
  • Filmformate lassen sich technisch „hochrechnen“ (beispielsweise 2K auf 4K), was qualitativ keine Verbesserung nach sich zieht.

Der Siegeszug der digitalen Kinokameras hat auf allen Budgetstufen die analogen Filmaufnahmen und die damit zusammenhängenden Verfahren verdrängt. Ein Filmformat wie Super 35, Cinemascope sind zwar noch Ikonen, aber eben Ikonen der Filmgeschichte und nicht der Gegenwart.

Die ebenso legendären Hersteller analoger Filmkameras allerdings, ARRI (München, Deutschland, seit 1917) und Panavision (Woodland Hills, USA, seit 1954) haben es geschafft, sich dank der Entwicklung von Digitalkameras (ARRI: Alexa-Typenreihe, Panavision: Genesis-Typenreihe in Zusammenarbeit mit Sony) in die Neuzeit zu retten.

Exkurs: Filmformat bei analoger Aufnahmetechnik

Bei analogen Aufnahmeverfahren mit mechanischen Kameras entscheiden nicht die digitalen Bildsensoren über die Bildgröße und das Filmformat. Die belichtete Fläche bestimmt über die Bildqualität. Drehformate werden darum im analogen Film nach der Filmbreite benannt. Ist ein Rohfilm 35MM oder 65MM breit, spricht man von einem Format in 35MM oder 65MM.

Wie heute im digitalen Geschäft wurde der Begriff „Filmformat“ schon früher unscharf definiert. Er steht auch für die Laufrichtung des Films in einem analogen Projektor (das ist mit „vertikalem“ oder „horizontalem“ Format gemeint). Ergänzend kann im Analogfilm aber auch die Bildfrequenz pro Sekunde, die Anzahl der Perforationslöcher im Zelluloid oder die Art der optischen Abbildung (unverzerrt oder anamorphotisch) bezeichnen.

Heute exotisch anmutende Seitenverhältnisse wurden meist in den 50er und 60er-Jahren des letzten Jahrhunderts als Antwort auf die Farbfernseher erfunden. Mit spektakulären Seherlebnissen wollten die Studios die TV-Zuschauer wieder zurück in die Kinos locken. So entstanden u. a. das Vistavision-Verfahren mit horizontal geführtem 35MM-Film und einem Seitenverhältnis von 2:1 (!) auf den vertikal abgespielten Filmkopien im Kino.

Extrembeispiele für Sensationsformate waren Filme mit einem Seitenverhältnisse von 1:2.65 (Cinerama, populär von 1952 bis 1962) und Ultra Panavision 1:2.76 (ab 1957, 2015 von Quentin Tarantino für „The Hateful Eight“ wiederentdeckt) oder Imax (seit 1967).

Die Spezifikationen des Drehformats im Analogfilm lassen sich in zwei Gruppen unterteilen:

Gruppe 1: Aufnahmesystem

  • Filmbreite
  • Perforation (die „Löcher“ am Filmrand)
  • Größe des Einzelbildes (auch in den USA als Millimeter angegeben)
  • Seitenverhältnis
  • Verzerrung (anamorphotisch oder nicht)
  • Filmlauf

Gruppe 3: Projektionssystem

  • Filmbreite
  • Perforation

Ebenso wie beim Begriff Drehformat als Untergruppe vom Filmformat gilt für analoge wie digitale Formate, auch die Bildfrequenz (die Anzahl Einzelbilder pro Zeiteinheit).

Wie in den ersten beiden Kapiteln dieses Artikels erläutert sind das Seitenverhältnis wie auch das Aufnahmeformat beide Teile des Begriffs Drehformat. Drehformate (beispielsweise HD, 1024 x 720px) und Seitenformat (16 : 9) bedingen sich nicht gegenseitig durch vorgegebene mathematische Formeln.

Auch ein Video im PAL-Format (1024 x 576px) kann im Seitenverhältnis 16 : 9 dargestellt werden. Trotzdem verwenden seit der Einführung von HDTV weite Teile der Consumer-Industrie zur Verwirrung der Käufer beide Begriffe (Aufnahmeformat und Seitenverhältnis) in vielen Märkten so, als wären sie Synonyme.

Genau hinsehen lohnt sich beim Filmformat!

Ein Filmformat lässt sich unabhängig von der Bildgröße sowohl upscalen (Upscaling = „auf höhere Pixelwerte hochrechnen“) wie auch downscalen (Downscaling = „auf tiefere Pixelwerte hinabrechnen“). Während mit der Reduktion von großen Datenmengen gewollt eine Minderung der Auflösung angestrebt wird (beispielsweise, wenn ein 4K-Kinofestival-Spot auf die tiefere Auflösung eines anderen Distributionsmediums angepasst werden soll), kann das Upscaling auch dazu missbraucht werden, eine hohe Auflösung vorzugaukeln.

Die auf 4K hochgerechnete Filmversion eines 2K Films erweckt als Bildformat durch die Dateigröße und Pixelzahl zwar für den unkundigen Laien den Eindruck hoher Qualität. Tatsächlich aber werden beim Upscale ganz einfach vom Rechner die vorhandenen Bildinformationen (Pixel) vervielfacht.

Das Seherlebnis verbessern durch Hinzufügen neuer Informationen, die in der Originaldatei (2K) aufgrund der formatbedingten Limitierung der Anzahl Pixel fehlen, kann auch der klügste Algorithmus beim Hochrechnen auf 4K nicht.

Beliebt ist Upscaling für Filmformate nicht nur für Imagefilme, Produktfilme und Messen, sondern auch für Spielfilme. Die Mehrheit der Ultra-HD Blu-Ray Discs sind nichts anderes als ein Upscaling, weil die Filme im Original in 2K gedreht wurden.

Viel gescholtene Beispiele für Spielfilm-Upscales sind:

  • „The Lego Movie“
  • „Mad Max: Fury Road“
  • „Man of Steel“
  • „Pacific Rim“
  • „Pan“
  • „San Andreas“

Auch folgende Filme wurden auf 2K-Material gedreht und als Upscale in 4K in Form von Ultra HD Blu-Ray auf den Markt gebracht:

  • „Exodus: Götter und Könige“
  • „Fantastic Four“
  • „Kingsman: The Secret Service“
  • „Life of Pi“
  • „The Martian“
  • „Wild“
  • „X-Men: Days of Future Past“

Merke: auch Hollywood kämpft mit dem 4K-Format und der Bildauflösung. Der Spielfilm „The Martian“ (mit Matt Damon) wurde zwar in 5K (!) gedreht, aufgrund der gigantischen Datenmengen letztendlich dann aber in 2K postproduziert.

Anmerkungen und Fortsetzung zu Filmformat und Bildformat

Genau hinsehen macht, wenn es um das Filmformat, Bildgröße, Bildformat und Drehformat geht, darum doppelt Sinn! Dieser Beitrag versteht sich als ergänzender, integraler Teil der Einführung in die Videotechnik. Teil 2 der Filmpuls-Serie „Ultimative Einführung in die Videotechnik“ widmet sich den Videoformaten. Einen eigenen Artikel findest du zu H.264.

Haben wir etwas missverständlich erläutert oder im Eifer des Gefechtes unvollständig oder fehlerhaft erklärt? Wir freuen uns über alle Kommentare und ein Feedback!

Die Video- und Technik-Profis unter unseren Lesern bitten wir freundlich um Verständnis, dass sich dieser Beitrag zu Filmformat, Bildformat, Bildgröße und Seitenverhältnis nicht an Experten, sondern an ein breites Publikum von Auftragsfilm-Kunden, Filmschaffenden und interessierten Filmfreaks richtet, was gewisse Vereinfachungen in der komplexen Materie unumgänglich macht.

Über Redaktion Filmpuls 205 Artikel
Unter der Bezeichnung «Redaktion Filmpuls» erscheinen Beiträge, die von mehreren Redaktionsmitgliedern gemeinsam erstellt oder bearbeitet wurden.

8 Kommentare

  1. Man glaubt immer gar nicht, wie viel man dann doch für die Videos rechnen muss. Eine Freundin wollte am Wochenende eine Blume mit einem 4K Video aufnehmen lassen. Allerdings stand diese draußen. Der kleinste Windhauch bewegte die Blüte und die Aufnahme musste abgebrochen werden.

  2. @Emmi: bei Videokameras mit feineren Pixeln und hoher Bildauflösung wie 4K kann es bei Bewegungen vor der Kamera und ebenso bei Kameraschwenks oder Bewegungen der Kamera selbst Probleme mit der Schärfe geben. Der Profi-Tipp: Bildfrequenz erhöhen und das Problem ist gelöst. Viel Spaß mit den Blumen!

  3. Warum ergibt das Seitenverhältnis 16:9 bei 2K eine Auflösung von 2048×1080 px wenn es rechnerisch eine Auflösung von 2048×1125 px ergibt? Liebe Grüße.

  4. Hallo Lukas. Ha! Richtig – da hat sich ein Fehlerteufel eingeschlichen! (allerdings: 1152, nicht 1125px). Ein ganz großes Dankeschön für Dein Feedback!

  5. Kann mir jemand sagen, wie man die Qualität von alten Filme von Rollfilm-Kameras festlegt? Also, wenn man alte Filme aus den 30ern digitalisieren würde, wie groß wäre die Auflösung? LG

  6. Hi Richard. Gute Frage. Leider ist die Antwort nicht ganz so einfach.

    1. Es kommt darauf an, ob der „alte“ Film für die Zukunft nach höchst professionellen Standards gesichert werden soll. Diesfalls wird man die bestmögliche Abtastungsrate und die grösstmögliche Auflösung wählen. Ich selbst habe bei der London Heritage Foundation einen Fall erlebt, da wurde ein alter Film wiederum auf Film und auf 35MM gesichert. Ganz einfach, weil die Verantwortlichen davon ausgingen, dass egal mit welchem Verfahren eine solche Kopie auch in 50 Jahren gescannt werden kann.
    2. Willst du den Film für dich privat sichern (weil er Familien- oder Unternehmensgeschichte spiegelt), bist du mit 2K (2048 x 1080 Pixel) oder 4K (4096 × 2160) gut bedient.
    3. Die technische Antwort ist, dass es etwa 20 Millionen qualitativ hochwertige Pixel in einer hochwertigen 35 mm-Aufnahme gibt. Das ist aber nur bei Aufnahmen der Fall, welche ab Stativ und mit einer erstklassigen Linse und dem feinsten Film bei gutem Licht gemacht worden ist. Das trifft für historisches Material nicht zu. Hier sind 4–7 Millionen eher typisch und sogar gut für historische Aufnahmen. Bei einer Handheld-Aufnahme oder einer Kamera mit einem schlechten Objektiv kann die Auflösung auf bis zu 4 Millionen Pixel sinken, im Extremfall sogar unter 1–2 Millionen Pixel. Film als analoges Medium zeichnet nicht nur 256 Graustufen oder die entsprechenden 16 Millionen Farben auf. Filmscanner, die nur 8 Bit pro Farbe verarbeiten, erhalten 24 Bit Daten für jedes einzelne Pixel. Gute Filmscanner können auch mehr als nur Stufen von 0 bis 255 extrahieren. Sie können oft bis zu 12 Bit (0 bis 4097) gehen, um viel mehr Details im Schatten zu erkennen und mehr Kontrast zu erzeugen. So erhält ein Filmscanner statt 8 bis zu 36 Bit Information pro Pixel.

    Viel Erfolg, CPO

  7. Der Film „Ich denke oft an Piroschka“ von 1955 wurde im Format 1:1,37 gedreht. Mit welchem Objektiv wird der Film projiziert? Man spricht hier von „Normalformat“, ich glaube mich zu erinnern, dass ich ihn seinerzeit im Breitbildformat (mit Anamorphot?) gesehen habe. Können Sie mich bitte darüber informieren, ob ich mich falsch erinnere – dass der Film ganz normal projiziert worden ist? Herzlichen Dank für Ihre Mühe. Freundliche Grüße, Gerd

  8. @Gerd Morlock: 1 : 1,37 ist das sog. Academy Format oder Normalbildformat. Bei anamorphotischen Kinofilmen wird ein anderes Bildformat verwendet. Da der Film wohl kaum verzerrt (weil durch anamorphe Linse projiziert) im Kino vorgeführt wurde, ist eine Erklärung, dass das Bild damals in der Projektion ganz einfach oben/unten durch eine falsche Vorführmaske (aus vorherigen, anamorphen Projekten) beschnitten wurde.

Kommentar hinterlassen

E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.


*