9 bewährte Tipps und Strategien zur Erreichung deiner beruflichen Ziele als Filmemacher

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Sir Alfred Joseph Hitchcock | © Foto: Cinecorner et al.

Um mit seinen Lesern in Kontakt zu treten und Erfolg zu haben, braucht ein Autor nicht mehr als einen Laptop und einen Drucker oder eine Website. Songschreiber oder Komponisten sind heute dank Software mühelos in der Lage, ihre Notenblätter in Musik zu übersetzen. Anders der Filmemacher. Er gleicht einem Dirigenten oder Komponisten, der ohne Strategie und ohne Orchester seine Werke nicht in die gedachte Form für eine breite Öffentlichkeit bringen kann.

Um seinem Werk die erdachte Gestalt zu geben, benötigt der Filmschaffende eine Armee aus hoch spezialisierten und hochtalentierten Experten und unanständig viel Geld. Wer alle fünf Jahre einen Spielfilm realisieren darf, kann sich oftmals glücklich nennen.

Hollywood, der Ort mit der weltweit größten Dichte an Filmemachern, führt wie jede Millionenstadt eine Statistik der Selbsttötungen. Ganz oben auf dieser tragischen Liste stehen, mit schöner Regelmäßigkeit, … – die Filmschaffenden. Schuld daran sind nicht die Produzenten oder der Umstand, dass im Wort Filmbusiness auch Business enthalten ist.

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Ja, das Geschäft ist knüppelhart

Natürlich ist das Business knüppelhart. Klar lauert hinter jedem Erfolg und netten Lächeln und jeder freundlichen Umarmung der Futterneid. Trotzdem gilt für Filmemacher, was auch für jeden Bewohner einer Millionenstadt gilt: Nicht jede und nicht jeder tut die Existenz in einer Metropole gut. Dies ganz besonders, wenn man sich nicht in der oberen Hälfte der Hackordnung und der Nahrungskette bewegt.

Lerne die richtigen Fragen den richtigen Personen zu stellen und die Absicht hinter den Antworten zu erkennen.

Diese Liste nennt das Kind beim Namen. Warum? Damit hilft dieser Artikel, mit gezielten, knackigen Impulsen, herauszufinden, ob du für Erfolge aus dem richtigen Holz geschnitzt bist. Und weil Worte allein immer billig sind und jeder mit einer großen Klappe einfach warme Luft rezyklieren kann, präsentiert dieser Beitrag auch ausgewählte Strategien, wie man im Filmbusiness seine Ziele erreicht.

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Finde deine Mission und Strategie als Filmemacher. Oder stirb!

Sag mir etwas, von dem es auf dieser Welt nicht zu viel gibt, Liebe und gute Drehbuchautoren ausgenommen, und ich spendiere dir einen Kaffee! Du wirst nie der einzige Filmemacher sein. Sondern weltweit immer nur einer von Millionen. Wie also kannst du Erfolg haben?

Die alleinige Chance: Du musst dich spezialisieren. Idealerweise tust du das mit etwas, das du besonders gut kannst und besonders gerne machst.

Ob das Interviews sind, Kinofilme über Schnabeltiere oder die Zirbeldrüse – welche als „Das Dritte Auge“ oder das „Auge des Horus“ bekannt ist, nicht nur für einen Regisseur muss das von Interesse sein! – Hauptsache du bist in der Lage, in einem kurzen Satz zu erklären, warum du etwas besonders gut kannst.

Ungeachtet in welcher Nische du dich als Filmemacher bewegen willst: an der Spitze ist immer Platz.

Lautet deine Antwort „Ich will gute Spielfilme machen!“, hast du Sinn und Zweck der Aufgabe nicht verstanden. Lass es mich mit der nicht ganz ernst gemeinten Definition des Amateurs erklären: Wer ein wenig über vieles weiß, ist ein Amateur. Wer immer mehr über immer weniger weiß, ist ein erfolgreicher Spezialist. Wer alles über nichts weiß, ist Experte und hat Erfolg.

Dieser Weg und dein Wille, in einer einzigen Sache besser werden zu wollen als der Rest der Welt, das ist deine Mission! Dein Herzschlag. Dein Atem. Ein schönes Beispiel, wie man mit dieser Strategie an die Spitze kommt, zeigt das Beispiel von Dionys Frei und Davide Tiraboschi. Gewissermaßen hinter den sieben Bergen mit den sieben Zwergen aufgewachsen, haben sie es mit ihrer Firma Dedicam bis nach Hollywood gebracht.

Warum? Egal in welcher Nische du dich als Filmemacher bewegen willst: an der Spitze ist immer Platz. Um Erfolg zu haben musst du nicht doppelt so gut sein wie deine Mitbewerber. Außer du bist weiblich und schön und kämpfst gegen männliche Mitbewerber. In dieser Hinsicht steckt das Filmbusiness immer noch in der Steinzeit. Es ist wie im Sport: Gewinner ist, wer zuerst ins Ziel kommt. Dazu reicht eine Millisekunde oder ein Millimeter Vorsprung. Nicht mehr. Nicht weniger.

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Die Strategie heißt: Plan the Work. Work the Plan.

Na klar bist du kreativ! Du weißt, was du willst und willst loslegen. Jetzt! Warum erst morgen tun, was schon heute möglich ist, wirst du sagen! Trotzdem gibt es gute Gründe, warum man sich zuerst mit größter Sorgfalt eine Strategie zurechtlegen soll. Denn egal, was du tust oder willst, der Weg zu nachhaltigem Erfolg ist ein Marathon.

Glaubst du wirklich, du bist in der Lage, einen Marathon ohne Vorbereitung zu laufen? Wenn ja, bist du entschlossen und irre genug, um im Filmbusiness Erfolg zu haben. Das sind die Good News. Die Bad-News lauten: Du wirst dein Ziel niemals erreichen! Nie! Darauf kannst du mit mir wetten. Vorher fahren Fische Fahrrad!

Ein Langstreckenlauf erfordert Training. Du musst wissen, wie du deine Kräfte einteilen musst. Du benötigst Verpflegungsstationen, um zwischendurch Energie zu tanken. Und du musst deine Konkurrenz kennen.

Einen Plan zu haben, bringt entscheidende Vorteile. Dir werden Fehler unterlaufen. Das ist nicht weiter schlimm, sondern ganz einfach menschlich. Tragisch sind Fehler nur dann, wenn du aus ihnen nichts lernst. Eine Strategie bedeutet, du hast Annahmen getroffen, was du wie angehen willst. Erweisen sich diese Annahmen als falsch, kannst du sie ändern und deinen Learnings anpassen. Bist du aber ohne Plan gestartet, weißt du nie, ob dein Misserfolg nur ein Zufall war und worin genau du dich geirrt hast.

Als kluges Mädel oder Bürschchen wirst du aber nicht nur einen Plan für deine Karriere als Filmemacher erstellen. Sondern auch wissen, dass man, um Erfolg zu haben, die Welt nicht unbedingt neu erfinden muss. Ein langjähriger Berufskollege von mir behauptet, Steve Jobs (* 1955, † 2011) wäre in Deutschland schon in jungen Jahren in eine psychiatrische Klinik weggeschlossen worden. Ob richtig oder nicht, du möchtest es nicht herausfinden.

Tragisch sind Fehler nur für Menschen, die dumm geboren sind und nichts dazulernen wollen.

Suche stattdessen einen erfahrenen und erfolgreichen Paten im Filmgeschäft und frage ihn um Rat, wie er an deiner Stelle eine Karriere im Entertainment angehen würde. Du wirst staunen, wie viele Türen sich nur schon dadurch öffnen.

Wenn du dich für eine Strategie entschieden hast, setze ihn um. Sei hartnäckig, entschlossen. Setze genügend lange Fristen für eine Standortbestimmung. Erst dann ist der Zeitpunkt gekommen, grundsätzliche Fragen zu stellen. Wenn du kurz entschlossen alle paar Monate deine Ziele änderst, wirst du scheitern.

Gehe davon aus, dass dein Plan einen Horizont von fünf Jahren umfasst. Alle zwei Jahre entscheidest du, ob du grundsätzlich auf dem richtigen Weg zum Erfolg bist oder ob du vielleicht nicht doch besser Tierpflegefachperson oder Astrophysiker werden solltest. Alle sechs Monate fragst du dich, was du im letzten halben Jahr gelernt hast und was nicht gut gelaufen ist und wie du dich verbessern kannst.

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Es ist immer der Mensch. Immer.

Filmemacher arbeiten mit und für Menschen. Deine Filme oder Videos werden von Menschen angesehen, gewogen und für gut oder schlecht befunden. Auch wenn du ein Jahrhunderttalent oder ein Universalgenie bist: Du kommst in deiner Strategie für Erfolg im Unterhaltungsgeschäft an der menschlichen Natur nicht vorbei. Selbst, wenn du deine Spielfilme oder Videos von A bis Z und mit Erfolg auf deinem Computer animierst.

Das gilt umso mehr, wenn du in und mit einem Team arbeitest. Außerordentlich gute Kinofilme entstehen in der Regel, weil sich Talente aus unterschiedlichen Kompetenzfeldern für ein Projekt finden und auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten. Jedes Orchester benötigt einen Dirigenten. Aber ohne Musiker ist der beste Dirigent nur ein verkleideter Pinguin, der mit seinem dünnen Stöcklein sinnentleert durch die Luft fuchtelt. Gleiches gilt für den Filmkomponisten und die Musikproduktion für Kinofilm und TV.

Es ist immer der Mensch. Lese diesen Satz nochmals. Wort für Wort. Viele Filmemacher, besonders wenn nach den ersten Anfangserfolgen die eigene Karriere unerwartet ins Wanken gerät, sind nicht in der Lage, diese Wortfolge korrekt zu verstehen. Sie lesen: Es sind immer die anderen!

Merke: Die anderen, das bist du selbst. Was du ausstrahlst, wirft dein Umfeld auf dich zurück. Ob direkt oder indirekt, als Filmemacher bist du für dein Umfeld Ursache und Wirkung zugleich. In unserem Geschäft wirfst du mit Bumerangs um dich und wirst dafür deine Quittung bekommen.

Beschäftige dich darum gründlich mit dem, was uns Menschen ausmacht. Erarbeite dir für die Strategie ein differenziertes Menschenbild.

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Erzähl mir als Filmschaffender nicht, was andere dir erzählt haben!

Es wie die Pest. Diese jedoch hat sich weniger hartnäckig gehalten als der Unfug, als Filmemacher Geschichten erzählen zu wollen, die nicht die eigenen sind. Damit meine ich nicht Tarantino und Konsorten, nicht Zitate und Interpretationen. Sondern Leute, die als Erzählmaschinen alten Kaffee in warme Semmel verwandeln.

Wenn deine Mission darin besteht, als weltbeste Kaugummimaschine bekannt zu werden, darfst du das versuchen. Du musst dir von mir dann aber beim Wegbleiben von Erfolgen die Frage gefallen lassen, warum du nicht selbst reinigende Katzentoiletten bauen willst. Denn damit hast du höchstwahrscheinlich mehr Chancen, einmal eine Trophy Wife oder einen Toyboy und einen Bentley zu bekommen.

Der Mensch kann auf zwei Beinen gehen, weil er ein Rückgrat besitzt. Unsere Wirbelsäule ist mit einem komplexen System aus Muskelbändern verspannt, auf die gewaltige Kräfte einwirken. Bist du 75 Kilogramm schwer und beherrschst den aufrechten Gang, so wird deine unterste Bandscheibe mit über 100 kg Zug an Ort und Stelle gehalten. Zusammen mit dem Publikum will ich diese Spannung in deinem Rücken, die dich als Individuum aufrecht hält, fühlen.

Lass mich die Art und Weise, wie du dich durch deine Existenz bewegst und was dich vom Esel und Schimpansen unterscheidet, in deinen Kinofilmen spüren!

Kannst du nicht anders, bist du ein Künstler. Ansonsten bist du ein Handwerker. Beides ist in Ordnung.

Ich will sehen, wie du als Filmemacher aufrecht und mit Rückgrat deinen eigenen Weg gehst. Weil du nicht anders kannst. Wie du Geschichten erzählst, die niemand sonst auf diese Weise erzählen kann. Beherrschst du das, bist du ein Künstler. Kannst du das nicht, bist du ein Handwerker!

Als Filmschaffender  musst du leben. Dein eigenes Leben. Nicht das Leben anderer. Erst wenn du verstehst und am eigenen Leib erfährst, dass es kein großartiges Leben und kein grausames Leben, sondern nur großartige und grausame Momente in jedem Leben gibt – beide aber können angenehm oder verdammt lange anhalten – bist du es wert, dass dein Publikum seine Lebenszeit gegen deine Geschichte und dein Blick auf den Alltag tauscht.

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Nach dem Marathon ist für deine Strategie vor dem Marathon

Dein erster Spielfilm ist die größte Herausforderung. Niemand kennt dich. Keine Menschenseele glaubt an dich und an dein Talent als Filmemacher. Gleichzeitig musst du an allen Ecken und Enden noch Wissen erarbeiten. Die Erfahrung, wie der Hase läuft, fehlt dir. Es gibt nicht viel Schwierigeres, als einen ersten Film erfolgreich auf die Beine zu stellen. Außer seinen zweiten Film zu drehen.

Dein zweiter Kinofilm ist die noch größere Herausforderung! Weil dein erster Film überzeugt hat, bekommst du die Chance, deinen Erfolg zu wiederholen. Gelingt das, kann niemand behaupten, bei deinem Erstlingswerk handle es sich um einen Zufallstreffer. Scheiterst du mit deinem zweiten Werk, scheitert deine Karriere. So viel Druck, wie beim zweiten Spielfilm, lastet nie mehr auf dir. Außer du drehst deinen dritten Kinofilm.

Dein dritter Spielfilm ist die wirkliche Herausforderung. Du hast bewiesen, was du kannst. Du hast gelernt, wie sich Anerkennung anfühlt. Alle wollen mit dir arbeiten. Finanzierungsprobleme lösen andere für dich. Plötzlich findest du dich nicht mehr nur in den Schuhen des Künstlers, sondern du bist als Filmschaffender ein Wirtschaftsfaktor geworden. Dein Erfolg oder Misserfolg entscheidet über den Geschäftsgang von Unternehmen und das Schicksal der Familien deiner Mitarbeitenden. So viel Druck wie beim dritten Kinofilm …

Solange du Filme machst, werden Stress und Druck deine engsten Freunde sein. Sie liegen nachts in deinem Bett, gehen mit an deiner Seite an Filmfestivals über den roten Teppich und schauen bei Interviews mit der Presse kritisch über die Schulter. Darum musst du lernen, wie du deine Kräfte als Filmemacher einteilst. Finde deine Energiequellen und trage ihnen Sorge. Sonst endest du als Wrack.

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Du musst nicht alles wissen. Aber es schadet auch nichts

In einer perfekten Geschäftsbeziehung ergänzen sich die Fähigkeiten der Geschäftspartner und befähigen sich beide Parteien gegenseitig, ein für die Einzelperson unmögliches Ziel mit gemeinsamen Kräften zu erreichen. Weil sich beide für Erfolg gegenseitig benötigen, wird keine Seite die andere übervorteilen. Soweit die Theorie.

In der Praxis wirst du, gerade zu Beginn deiner Laufbahn als Filmemacher, nicht wissen, was alles du nicht weißt. Du schwimmst wie ein fetter roter Karpfen in einem Haifischbecken und bist eine fleischgewordene Einladung für unvorteilhafte Deals.

Je mehr du lernst und weißt, desto weniger wirst du über den Tisch gezogen. Das gilt nicht nur für Strategien, für Kreativarbeit und die Filmproduktion. Die Verwertungskette deines Films ist ein genauso großes Minenfeld. Welche Definition von Umsatz oder Gewinnanteilen gilt in den dich betreffenden Abmachungen? Gewinn vor oder nach Steuern? In welcher Währung? Gedeckelt? Mit Eskalator? Gebunden oder frei?

Finde als Filmemacher deine Energiequellen. Aber sei kein Vampir. Blutsauger taugen beim Film nur zum Produzenten.

Zugegeben, man kann gute Spielfilm schaffen, ohne zu wissen, was eine sphärische Aberration ist. Aber es schadet auch nichts, sich als Nicht-Kameramann mit Schärfefehlern von Kameraobjektiven zu beschäftigen, wie es der legendäre Stanley Kubrick schon 1975 mit Barry Lyndon bewiesen hat.

Übe, die richtigen Fragen zu stellen. Auch deinem Manager und deinem Anwalt. Beide bezahlst du. Dafür schulden dir diese Leute nicht nur höchste Professionalität, sondern auch Antworten auf alle möglichen und unmöglichen Fragen. Führe dir immer vor Augen, dass nicht das Bauchgefühl, sondern allein Leistung vertrauensbildend ist. Je mehr du begreifst, desto gezielter sind deine Fragen und desto größer der Respekt, der dir entgegengebracht wird.

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Warum dir als Filmemacher Plan B bei der Umsetzung von Plan A hilft

Erfolgreiche Verhandler haben immer eine zweite Strategie. Warum? Weil du bei jedem Deal und jeder Geschäftsverhandlung im Unterhaltungsgeschäft immer auch ein wenig pokern musst. Dabei kannst du auch verlieren. Das gehört zum Risiko. Benötigst du einen Deal unbedingt und ganz verzweifelt und kannst dir den Verlust eines Deals nicht leisten, wirst du unschöne Kompromisse eingehen müssen.

Hast du dagegen ein Auffangnetz, einen ausgereiften Plan B, mit dem du dasselbe – oder zumindest ein gleichwertiges – Ziel ebenso gut auf andere Weise erreichen kannst, ist das Scheitern von Plan A kein Weltuntergang. Darum wirst du bei der Verhandlung von Plan A fair, aber auch hart und konsequent auf deinen wohlüberlegten Forderungen bestehen. Und mit dieser Strategie erfolgreich sein.

Schaffe seriöse Optionen und konkrete Handlungsalternativen. Immer und für alles. Nur so wirst du auf allen Karrierestufen sicherstellen, dass du deine Ziele erreichst. Ganz besonders viel Spaß machen Verhandlungen immer dann, wenn du daraus entweder als Gewinner oder aber als Gewinner herausgehst.

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Sehe deinen Film mit Publikum an

Wenn dein Publikum zu dumm ist, um deinen Film zu verstehen, bist du zu dumm, um dein Publikum zu verstehen und in deiner Strategie erfolgreich abzubilden. Als Filmschaffender hast du eine doppelte Verantwortung. Erstens eine inhaltliche Verantwortung als Geschichtenerzähler, weil du die Zuschauer mit auf eine Reise nimmst und damit ihre Welt verändern kannst. Zweitens trägst du eine moralische Verantwortung, weil der Aufwand, bis deine Story als Kinofilm auf die Leinwand kommt, nie nur deine Leistung ist.

Befriedigst du als Filmemacher nur dein Ego, missbrauchst du damit auf dem Weg zum Erfolg alle, die zusammen mit als Geburtshelfer mitgeholfen haben, dass es dein Werk überhaupt in dieser Form gibt.

Darum: sehe deinen Kinofilm mit Publikum an. Setze dich heimlich in die hinterste Reihe in einem beliebigen Kino. Abends um neun und nachmittags um drei. Lerne deine Zuschauer, dich und deinen Film im natürlichen Habitat neu kennen. Seine eigenen Spielfilme mit einem echten Publikum zu visionieren, fühlt sich jedes Mal aufs Neue an wie eine Operation am eigenen, offenen Herzen. Aber einzig Demut macht dich und deine zukünftigen Filmerzählungen wirklich besser.

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Zachery Z.
Über Zachery Z. 65 Artikel
Zachery Zelluloid war in der Unterhaltungsindustrie tätig. Er schreibt unter Pseudonym, weil er weder vertraglichen Schweigepflichten verletzen, noch das wirtschaftliche Fortkommen der Berufsgattung Anwalt fördern oder Freunde brüskieren will. Sein richtiger Name ist der Redaktion bekannt.

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