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180-Grad-Shutter-Regel

Aus Fachbegriffe Video
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Die 180-Grad-Shutter-Regel betrifft die Filmbelichtung in der Kamera. Sie kennzeichnet das Verhältnis zwischen der Zeit, in welcher ein einzelnes Filmbild belichtet oder weitertransportiert wird.

180-Grad-Shutter-Regel

Erfunden hat den 180-Grad-Shutter die Firma ARRI. Die analoge 35MM Filmkamera des Unternehmens besass ein Verschluss, der um eine Achse rotierte und die Form eines Halbkreises besasst. Damit wurde das Filmbild bei jeder Umdrehung genau während 50% der dafür notwendigen Zeit belichtet. Bei einer Frame Rate von 24 Bilder pro Sekunde machte eine Umdrehung exakt 1/48 Sekunde aus.

Die 180-Grad-Shutter-Regel leitet daraus ab, dass die Belichtungszeit immer das doppelte der Frame Rate betragen muss.